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/Poker A-Z/

Im unten stehendem Glossar findest du Erklärungen für die meisten Begriffe der Poker Terminologie. Es gibt eine ganze Menge Fachbegriffe, aber das Glossar wird dir helfen dich schnell zurechtzufinden.

a b c d e f g h i g k l m n o p q r s t u v w z y z
  • a
  • A play/making a play
    Bluffen
  • Action
    Bezeichnet eine hohe Aktivität in der aktuellen Setzrunde, die z. B. durch Raises und Reraises hervorgerufen wird.
  • AFq
    Terminus häufig benutzt in Trackerprogrammen. Abkürzung für „Agression Frequency"
  • Aktions-Peter
    („den Aktions-Peter" haben) Leitet sich vom Spiel „der schwarze Peter" ab und trifft auf  den Spieler eines STTs zu, der die wenigsten Chips hat, speziell an der Bubble. Wer den „Aktions-Peter" hat, hat die Berechtigung und Verpflichtung, mit aktivem Spiel zu  versuchen, Chips zu akkumulieren und diesen auch wieder abzugeben, da er der erste Spieler ist, der wegblindet.  
  • All-in
    Ist ein Spieler all-in, hat er alle Chips gesetzt und nimmt an weiteren Wettrunden nicht mehr aktiv teil.
  • Anna Kournikova
    Anderer Ausdruck für . Der Ausdruck stammt daher, dass viele behaupten, die Tennis-Spielerin Anna Kournikova sieht gut aus, gewinnt aber selten...
  • Ante
    Nur manche Pokervarianten werden mit Ante gespielt, z. B. Stud. Die Ante ist dann ein Zwangseinsatz, den jeder Spieler vor jeder Hand bringen muss. In No-Limit-Hold'em-Turnieren wird oft nach einigen Levels eine Ante eingeführt.
  • ATM
    englischer Begriff für Geldautomat. Im Poker beschreibt man so gern einen Spieler der konstant Geld verliert.
  • b
  • Backdoor Draw
    Eine unfertige Hand (Draw), für deren Vervollständigung man noch zwei Karten benötigt (Beispiel: Man hält drei Herzen am Flop, es fehlen also noch zwei Herzkarten zum Flush.)
  • Bad Beat
    Der unglückliche Verlust einer Hand, bei der man eigentlich hoher Favorit war
  • Badugi
    (1) Eine relativ neue Pokervariante asiatischen Ursprungs, die immer beliebter wird. Jeder Spieler bekommt vier Karten, es gibt drei Draws (drei Gelegenheiten einige Karten abzugeben und dafür vom Dealer neue zu bekommen) und am Ende gewinnt die niedrigste Hand.
    (2) Vier Karten in verschiedenen Farben, die keine Paare bilden, werden in der Pokervariante Badugi ebenfalls als Badugi bezeichnet.
  • Bankroll
    Das Geld, das einem zum Pokern zur Verfügung steht und keinem anderen Zweck dient.
  • Barrel
    Ein Einsatz (Bet), den man macht, obwohl man nichts getroffen hat 
  • Bet
    Der erste Einsatz in einer Wettrunde. Wird dieser Einsatz weiter erhöht, spricht man von einem Raise.
  • Bigstack
    Ein Spieler mit vielen Chips am Tisch
  • bleed
    engl. Bluten. Über mehrere Hände hinweg Geld verlieren.
  • Blind
    Zwangseinsatz vor Beginn einer Hand. Dabei bezahlt der Spieler links vom Dealer den Small Blind und der Spieler zwei Plätze links vom Button setzt den Big Blind. In der Regel ist der Big Blind doppelt so hoch wie der Small Blind.
  • Blindlevel
    Bezeichnet in Turnieren die Höhe der aktuellen Blinds, also der Mindesteinsätze, die zwei Spieler bringen müssen (Big und Small Blind). Bei Turnieren werden die Blinds in regelmäßigen Abständen erhöht.
  • Blindstealing
    Ein Raise vor dem Flop mit einer eher schwachen Hand, mit dem Ziel, alle Gegner zum Folden zu bringen und die Blinds zu gewinnen. In der Regel geschieht dies in später Position, wenn bisher alle Spieler gepasst haben.
  • Blockers
    Karten, die man hält und die mögliche starke Hände des Gegners blockieren. Z.B. in Omaha: , Board . Da blockieren die Queens die Nutstraight
  • Bluff
    Bezeichnet ein Verhalten im Poker, bei dem ein Spieler einen anderen zum Aufgeben seiner Hand bringen will, indem er setzt oder erhöht, obwohl er selbst keine gute Hand hält.
  • Bluffcatcher
    Eine eher schwache Hand, die gerade ausreicht, um einen Bluff auffliegen zu lassen, mit der man aber gegen gute Blätter verliert
  • Board
    Die Gemeinschaftskarten (Communitycards), die beim Texas Hold'em oder Omaha auf dem Tisch liegen
  • Break-even
    Man ist break-even, wenn man weder Gewinne noch Verluste gemacht hat, also genauso viel eingenommen wie ausgegeben hat.
  • Bring-in
    Der Einsatz beim Stud, den der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte in der ersten Runde bringen muss
  • Broadway
    (1) So wird die höchstmögliche Straße beim Poker genannt (z. B. ).
    (2) Eine einzelne Karte, oder höher, wird oft ebenfalls als Broadway oder Broadwaycard bezeichnet.
  • broke
    engl. pleite.
    (1) Die gesamte Bankroll verloren haben.
    (2) Alles Geld das man momentan am Tisch hat verlieren
  • Bubble
    Turniersituation in der sich noch genau ein Spieler mehr im Turnier befindet als Preise ausgezahlt werden. Derjenige der als nächster ausscheidet ist also der einzige, der kein Preisgeld bekommt. Dieser unglückliche Spieler wird auch als ?„Bubbleboy" bezeichnet.
  • Bubbleboy
    Bezeichnet in einem Turnier den Spieler, der einen Platz vor dem Geld ausscheidet und somit leer ausgeht
  • Burncard
    Eine Karte, die vor dem Geben von Gemeinschaftskarten weggelegt wird. Damit soll eigentlich erreicht werden, dass niemand eine markierte Gemeinschaftskarte bereits vorher gesehen hat. Heutzutage ist es nicht mehr nötig, Burncards auszuteilen (vor allem online), aber es wird aus Tradition dennoch gemacht.
  • Busten
    In einem Turnier alle Chips verlieren und ausscheiden.
  • Button
    (1) Ein großer Chip, der im Uhrzeigersinn herumgeht. Er dient dazu, die Position des Kartengebers bzw. Dealers zu bestimmen. Der Dealer muss die Karten nur geben, wenn privat gespielt wird. im Casino wird dies von einem Angestellten übernommen und online automatisch verteilt.
    (2) Der Spieler, vor dem der Button liegt, wird oft ebenfalls als Button (oder auch als Dealer) bezeichnet. 
  • Buy-in
    Der Betrag, mit dem sich Spieler in ein Turnier oder Sit and Go einkaufen. Dieses Buy-in fließt größtenteils in den Preispool ein, bis auf einen kleinen Teil, den das Casino einbehält (Rake).
  • c
  • Call
    Einen von einem anderen Spieler getätigten Einsatz mitgehen
  • Calling Station
    Ein Spieler, der sehr viele Hände spielt (loose), sehr häufig mitgeht und selten erhöht oder passt
  • Cap
    Die vierte und damit letzte mögliche Erhöhung beim Limit Texas Hold'em (in einigen wenigen Casinos sind fünf Erhöhungen erlaubt)
  • Cashgame
    Poker an einem Echtgeldtisch, bei dem es keine ansteigenden Blinds gibt und Spieler jederzeit neue Chips kaufen können.
  • Check
    Wenn in einer Setzrunde noch kein Einsatz gebracht wurde, besteht die Möglichkeit zu schieben, also nichts zu machen bzw. auszusetzen. Dies wird als Check bezeichnet. 
  • Checkcall
    Checken und dann callen (mitgehen), falls jemand setzt 
  • Checkraise
    Checken und raisen (erhöhen), falls nach einem jemand setzt
  • Chipleader
    Der Spieler im Turnier, der aktuell die meisten Chips besitzt
  • Cold Deck
    Ein Spieler mit einer starken Hand trifft auf einen Spieler, dem die Gemeinschaftskarten eine noch stärkere Hand ermöglichen. Beispiel: Wir halten , der Gegner . Das Board zeigt und bringt uns somit „nur" einen Drilling, dem Gegner aber ein Full House.
  • Committed sein
    Wenn es unter keinen Umständen mehr sinnvoll ist die Hand gegen einen möglichen All-in Raise zu passen. Dies kommt vor wenn man entweder schon den Großteil seines Stacks gesetzt hat (und dann sehr gute Pot Odds bekommt) oder wenn man eine sehr starke Hand hält.
  • Communitycards
    Communitycards sind die offenen Karten in der Mitte, die von allen Spielern am Tisch benutzt werden dürfen.
  • Complete(n)
    (1) Hold'em: Vor dem Flop callen, wenn man im Small Blind sitzt und vor einem niemand erhöht hat. Man komplettiert dabei den Small Bet, von dem man durch das Setzen des Small Blinds schon einen Teil bezahlt hat.
    (2) Stud: Die erste Erhöhung der ersten Wettrunde wird Complete genannt.
  • Connector
    Zwei oder mehrere verbundene Karten. sind z. B. connected. Sind diese Karten auch noch von einer Farbe, so sind es Suited Connectors: .
  • Continuation-Bet
    Setzt der Spieler am Flop, der preflop den letzen Raise gemacht hat, nennt man dies einen Continuation-Bet (auch Conti-Bet oder C-Bet genannt).
  • Cooler
    Eine Situation in der man ohne einen Fehler zu machen mit der schlechteren Hand all-in geht und viel Geld bzw. seinen ganzen Stack verliert. Der Unterschied zu einem Bad Beat besteht darin, dass man schon in dem Moment wo das Geld in den Pot wandert hinten liegt. Beispiel: Wir Halten und der Flop kommt . Wir gehen all-in und der Gegner hält . Ein Bad Beat wäre es, wenn der Gegner gehabt hätte und am River eine vierte getroffen hätte.
  • Cowboys
    Anderer Ausdruck für Pocketkings, also
  • Cut-off
    Der Spieler, der rechts vom Dealer sitzt. Der Cut-off ist eine sehr gute Position, da man häufig als letzter Spieler agieren kann.
  • d
  • Dead Money
    Geld, das sich im Pot befindet und von Spielern stammt, die bereits gefoldet haben und damit nicht mehr an der Hand beteiligt sind
  • Dealer
    (1) Livegames: die Person, die die Karten sowie den Pot verteilt und das Spielgeschehen überwacht. In deutschen Casinos wird der Dealer „Croupier" genannt.
    (2) Online: rein formale Position des Kartengebers, denn die Karten werden online automatisch verteilt. Diese Position wird durch den Dealerbutton gekennzeichnet, der reihum geht. Der Spieler in dieser Position wird oft auch einfach als Button bezeichnet.
  • Dealerbutton
    Auch Button genannt
    (1) Ein großer Chip, der im Uhrzeigersinn herumgeht. Er dient dazu, die Position des Kartengebers bzw. Dealers zu bestimmen, jedoch rein formal. Der Spieler mit dem Button gibt nämlich nicht die Karten, diese werden im Casino von einem Angestellten ausgegeben bzw. online automatisch verteilt.
    (2) Der Spieler, vor dem der Button liegt, wird oft ebenfalls als Button (oder auch als Dealer) bezeichnet.
  • Discounten
    Karten, die das eigene Blatt verbessern, werden Outs genannt. Ist man sich nicht sicher, ob man tatsächlich gewinnt, falls man eines seiner Outs trifft, zieht man einen Teil seiner potentiellen Outs ab, um abzuschätzen, wie viele Karten einen im Durchschnitt gewinnen lassen. Diesen Denkprozess nennt man Discounten. Beispiel: Wir halten auf einem -Board. Sechs Karten würden uns Toppair machen (dreimal und dreimal ). Allerdings kann es sein, dass wir trotzdem verlieren, weil jemand zwei Paare oder einen Drilling hat. Vorsichtshalber ziehen wir deshalb zwei mögliche Outs ab und haben nach dem Discounten vier verbleibende Outs.
  • Dominieren
    Zwei Spieler halten eine Karte desselben Ranges, jedoch hat Spieler A eine höhere Beikarte (Kicker), er dominiert also Spieler B. Beispiel: Spieler A hält und Spieler B .
  • Donk/Donkbet
    Das Setzten (außer Position) wen der Aggressor der vorigen Runde noch nicht am Zug war. Donk ist die Abkürzung für Donkey (Esel). Der Begriff kam zustande, weil Donk bets zeitweise in jeder Situation für schlecht gehalten wurden. Diese Ansicht wird inzwischen von den meisten Pokerspielern nicht mehr geteilt. Beispiel: Der Spieler auf der Button erhöht vor dem Flop, Small Blind und Big Blind callen. Am Flop checkt der Small Blind und der Big Blind setzt. In diesem Fall hat der Big Blind eine Donk bet gemacht.
  • Doorcard
    Die erste offene Karte in der Pokervariante Stud
  • Doublesuited
    Starthand beim Omaha, in der jeweils zwei Karten die gleiche Farbe haben (Beispiel: )
  • Downswing
    Eine Pechsträhne. In dieser Phase spielt man deutlich unter dem Erwartungswert. Man hat einfach Pech, wozu sich meistens nach einem längeren Downswing auch noch schlechtes Spiel gesellt.
  • Draw
    Eine Hand, die noch eine weitere Karte benötigt, um komplett zu sein oder um sich stark zu verbessern. Hat ein Spieler bspw. zur Verfügung, braucht er noch eine oder , um eine Straße zu bilden.
  • e
  • Equity
    Gewinnchance multipliziert mit der Größe des Pots. Beispiel: Wir haben eine Gewinnchance von 40 % und im Pot sind $10, dann ist unsere Equity $4.
  • EV
     +/-EV steht für expected value, deutsch: Erwartungswert. Hat man einen positiven Erwartungswert (+EV), gewinnt man im durchschnitt Geld.
  • f
  • Final Table
    Der letzte Tisch eines Turniers. Am Finaltisch nehmen für gewöhnlich die neun oder zehn verbliebenen Spieler teil und dort werden die großen Gewinnsummen ausgespielt.
  • Fisch
    Ein Spieler, der besonders schlecht spielt oder noch sehr unerfahren ist
  • Float
    den Flop bzw. Turn mit einer schwachen Hand callen, um am Turn bzw River einen Bluff zu spielen.
  • Floorman
    Der Floorman vermittelt und entscheidet bei Streitigkeiten und Unstimmigkeiten zwischen einem Spieler und dem Dealer/Croupier. Der Floorman kann Entscheidungen des Dealers überstimmen.
  • Flop
    (1) Die ersten drei Communitycards beim Texas Hold'em und Omaha
    (2) Die zweite Setzrunde beim Texas Hold'em und Omaha
  • Flush
    Eine Kombination aus fünf gleichfarbigen Karten wie z. B. .
  • Flushdraw
    Man hat bereits eine Kombination von vier gleichfarbigen Karten und es fehlt nur noch eine Karte in dieser Farbe zum Flush.
  • Fold
    Die Karten aufgeben und sie zum Dealer passen. Man steigt dadurch aus der aktuellen Hand aus und kann nicht mehr aktiv am Spielgeschehen teilnehmen.
  • Fold Equity
    Die Wahrscheinlichkeit, dass einer oder alle Spieler nach einem folden
  • Fold 3B
    Terminus häufig benutzt in Trackerprogrammen. Abkürzung für „Fold to 3 Bet". Die Statistik bezieht sich darauf, wie ein Spieler reagiert, wenn er vor dem Flop erhöht und ein Gegner einen Reraise (=3 Bet) macht. Je höher der Wert, desto häufiger foldet ein Spieler in dieser Situation.
  • Freeplay
    Möglichkeit, die nächste Gemeinschaftskarte zu sehen, ohne dafür einen Einsatz bringen zu müssen
  • Freeroll
    (1) Möglichkeit, einen Gewinn zu machen, ohne ein Risiko (z. B. Einsatz von Geld) eingehen zu müssen
    (2) Ein Turnier, für das kein Buy-in erbracht werden muss
  • Full House
    Eine Hand bestehend aus einem Drilling und einem Paar
  • Fullring
    Ein Tisch mit neun oder zehn Spielern; Gegenteil von Shorthanded
  • g
  • Grind / grinden
    Poker Spiel, bzw. Poker spielen. Als Grinder werden Poker Spieler, die für ein Einkommen spielen..
  • Gutshot
    Eine noch nicht fertige Straße, zu deren Vervollständigung eine Karte fehlt. Beispiel: ; hier fehlt eine .
  • h
  • Hand
    (1) Eine Partie, bei der einmal Karten gegeben, Chips gesetzt und der Pot zugeteilt werden. Beim Hold'em wird danach der Button einen Platz weiterbewegt.
    (2) Bezeichnung für die besten fünf Karten, die ein Spieler mit seinen Holecards und den Gemeinschaftskarten bilden kann.
  • Heads-up
    Poker mit zwei Spielern. Dieser Zustand bezeichnet eine Phase (z. B. die letzte Phase eines Turniers, bei der nur noch zwei Spieler übrig sind), eine Hand, bei der nur noch zwei Spieler gegeneinander spielen, da alle anderen gefoldet haben oder ein Duell zwischen zwei Spielern in Form eines ?SnGs oder Cash Games.
  • High Card
    Niedrigstes Pokerblatt. Hat man also nicht einmal ein Paar getroffen, zählt die höchste Karte (High Card).
  • Highjack
    drittletzte Position am Tisch ausgehend von dem Dealerbutton (also die Position zwei Plätze rechts vom Button)
  • Highroller
    Im Allgemeinen Spieler, die um sehr hohe Einsätze spielen
  • Hold'em
    (1) Kurzform von Texas Hold'em
    (2) Begriff, der Pokervarianten, die mit Communitycards gespielt werden, zusammenfasst. Regelmäßig gespielt werden momentan Texas Hold'em und Omaha Hold'em (meistens nur Omaha genannt)
  • Holecards
    Die Karten, die ein Spieler zu Beginn einer Hand verdeckt erhält. Mit diesen Karten und den Gemeinschaftskarten bildet der Spieler dann eine möglichst gute Fünfkartenkombination.
  • i
  • Implied Odds
    Berechnung der Odds nicht an der aktuellen Potgröße, sondern an der geschätzten Endgröße des Pots. Man rechnet also die Gewinne, die man später in der Hand zu machen erwartet, zu den Odds hinzu. Beispiel: Man spielt Limit Hold'em, hat einen Open-ended Straightdraw am Turn und bekommt Potodds von 4,5:1. Wenn man erwartet, am River noch einen Big Bet zu gewinnen, falls man trifft, bekommt man Implied Odds von 5,5:1.
  • Instacall
    Ein Call ohne lange Überlegung. (s.auch ?Snapcall)
  • Isolieren
    Durch einen Raise oder Reraise alle Gegner außer einen zum Folden zu bringen.
  • ITM
    Abkürzung für „In the money". Im Turnier die Geldränge erreichen
  • k
  • Kicker
    Beikarte, die nicht zur höchstmöglichen Kartenkombination gehört. Hat man beispielsweise als Pocketcards und am Board liegen , so hat man Two Pair () und als Kicker . Hält in diesem Beispiel ein Gegner ebenfalls eine 5, dann entscheidet in solch einem Fall der Kicker darüber, welcher Spieler die Hand gewinnt.
  • l
  • Lay-down
    Aus einer Hand aussteigen, obwohl man gute Karten hat, weil man glaubt, dass das Blatt des Gegners noch stärker ist
  • Limit
    (1) Kurzform für „Fixed-Limit", eine Setzstruktur, bei der die Größe der Einsätze und Erhöhungen zu jedem Zeitpunkt vorgegeben ist.
    (2) Die Höhe der Blinds oder des maximalen Buy-ins, die angibt, um wie viel Geld gespielt wird. Der Begriff kann sich auch auf „No-Limit"- oder „Pot-Limit"-Spiele beziehen.
  • Limp/Limper
    Ein Call vor dem Flop, ohne dass vor dem Spieler erhöht wurde
  • Livecards
    Vor allem im Stud verwendeter Begriff. Kennzeichnet die Karten, die noch nicht gesehen wurden, die sich also noch im Deck befinden können
  • Lowcard
    Jede Karte, die bei Stud High-Low und Omaha High-Low Teil einer qualifizierenden Low-Hand sein kann, also jede bis und jedes .
  • m
  • Made Hand
    Eine Hand, die bereits fertig ist und sich nur noch selten verbessert. Beispiel: auf einem -Board für ein Paar Könige mit As-Kicker
  • Maniac
    Spieler der viel raist und reraist ohne entsprechend starke Hände zu haben. Ein Maniac blufft viel und ist grundsätzlich schlecht einzuschätzen.
  • Marginale Hand
    Eine mittelstarke Hand, mit der es oft schwierig ist zu entscheiden, ob es sich lohnt weiterzuspielen oder ob man folden sollte
  • Monotone
    Starthand beim Omaha, in der alle vier Karten dieselbe Farbe haben
  • MTT
    Abkürzung für „Multi Table Tournament" (Turnier mit mehreren Tischen). Dieser Begriff wird hauptsächlich für Turniere gewählt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt starten (entgegen den „Sit and Gos"), allerdings gibt es auch SnGs mit mehreren Tischen.
  • Muck
    die Karten, die vor dem Dealer liegen (Burncards, gefoldete Blätter etc.). Wenn man foldet, schmeisst man die Karten in den Muck. Diesen Begriff kann man auch als Verb („mucken") verwenden, wenn man Karten verdeckt in den Muck wirft.
  • Multitabling
    Mehrere Tische gleichzeitig spielen
  • n
  • Nit
    Ein sehr tighter und eher passiver Spieler
  • Nuts
    Die bestmögliche Hand zum jetzigen Zeitpunkt
  • o
  • Odds
    Eine Darstellungsform für Wahrscheinlichkeiten. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereignis eintritt, ins Verhältnis zur Wahrscheinlichkeit, dass es nicht eintritt, gesetzt. Beispiel: Wir gewinnen eine Hand mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 %. Dann verlieren wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 %. Die Odds sind dann 80:20 bzw. 4:1.
  • Odds Call
    ein Call, der rein auf die korrekten Pot Odds zurückzuführen ist.
  • Offsuit
    Zwei Karten unterschiedlicher Farbe. ist beispielsweise offsuit.
  • Omaha
    Eine Pokervariante, in der man vier Pocketcards erhält. Von diesen Pocketcards muss man zwei Karten benutzen, um mit drei Karten vom Board seine Hand zu bilden. Ansonsten entsprechen die Regeln denen beim Texas Hold'em.
  • Open Pair
    Ein Paar, das offen auf dem Board liegt
  • Open Raise
    Als erster Spieler preflop mit einem Raise in den Pot einsteigen, nachdem alle Spieler zuvor gepasst haben.
  • Option
    Der Big Blind hat die Option, als letzter Spieler vor dem Flop zu erhöhen, auch wenn bis dahin noch niemand erhöht hat.
  • Out-of-position
    Ohne Position spielen, also in jeder Setzrunde ab dem Flop als Erster am Zug sein
  • Overcard
    Eine Karte, die höher ist als die höchste Karte des Boards. Hält man bspw. auf einem -Board, ist das As eine Overcard, die Zehn hingegen nicht.
  • Overpair
    Ein Pocket-Paar, das höher ist als die Communitycards
  • p
  • PFR
    Terminus häufig benutzt in Trackerprogrammen. Abkürzung für „Preflop-Raise"
  • Pocketcards
    Auch Holecards genannt. Dies sind die zwei Karten, die jeder Spieler zu Beginn eines Texas-Hold'em-Spiels erhält und die für die anderen Gegner verdeckt sind.
  • Pocketpair
    Ein Paar, das man gleich als Starthand erhält, gebildet nur aus den Pocketcards (auch Pocket-Paar genannt).
  • Pokertracker
    Eine Software, die die gespielten Hände trackt (mitschreibt). Ein Pokertracker dient dazu, das Spiel zu analysieren und liefert umfangreiche Informationen über die eigene Spielweise sowie die Spielweise der Gegner.
  • Position
    Sitzplatz, den man relativ zum Dealer hat. Je näher man rechts vom Dealer sitzt, desto besser, da man später agieren kann. Dies ist ein elementarer Vorteil, da man dadurch das Setzverhalten seiner Gegner beurteilen kann.
  • Postflop
    Das Spiel auf dem Flop und in den darauffolgenden Setzrunden
  • Pot-Limit
    Setzstruktur, bei der man maximal so viel setzen darf, wie sich zum jeweiligen Zeitpunkt im Pot befindet. Verschiedene Spielvarianten können als Pot-Limit gespielt werden. Die populärste ist Pot-Limit Omaha. Aber auch Hold'em und Draw-Poker werden gelegentlich als Pot-Limit gespielt.
  • Potodds
    Verhältnis zwischen dem Einsatz, den man noch bringen muss, um weiter in die Hand involviert zu sein, und der aktuellen Potgröße. Je größer die Potodds sind, desto besser.
  • Preflop
    Die Phase vor dem Flop, wenn man nur zwei Karten (Holecards bzw. Pocketcards) auf der Hand hat und noch keine Communitycards gegeben wurden
  • „Pump&Steal"
    Bezeichnet ein spezielles Manöver im Big-Bet-Poker (Pot Limit oder No Limit), bei der eine bestimmte Spielschwäche des Gegners ausgenutzt wird.  Gegen Spieler, die eine Tendenz zeigen, hohe Raises Preflop zu bezahlen und am Flop nur weiterspielen, wenn sie gut getroffen haben, maximiert man den Gewinn durch übergroße Raises Preflop mit einer großen Anzahl von Händen (aufpumpen des Pottes) und einer Cbet auf jedem Flop, unabhängig der eigenen Handstärke (Steal).
  • r
  • Rainbow
    (1) Hold'em: Ein Flop oder Turn ist rainbow, wenn alle drei bzw. vier Karten unterschiedliche Farben haben.
    (2) Omaha: Eine Starthand, in der alle vier Karten von unterschiedlicher Farbe sind
  • Raise
    „Erhöhen". Die Erhöhung eines von einem anderen Spieler getätigten Einsatzes
  • Range
    Alle Hände, die ein Gegner zu einem bestimmten Zeitpunkt möglicherweise haben kann. Erhöht beispielsweise ein Spieler in früher Position und wir wissen, dass er dies nur mit , , und macht, besteht seine Range aus genau diesen Händen.
  • Reversed Domination
    Dominiert ist man, wenn ein Gegner beim Hold'em eine Karte desselben Ranges und einen höheren Kicker hält. Trifft nun der dominierte Spieler ein Paar mit der Karte, die der Gegner nicht hält, spricht man von Reversed Domination, also „umgekehrter Dominierung". Beispiel: Wir halten und der Gegner und das Board bringt .
  • Reversed Implied Odds
    Implied Odds sind Potodds, bei deren Berechnung man die Gewinne, die man wahrscheinlich in späteren Setzrunden der Hand macht, zum Pot dazuzählt. Bei Reversed Implied Odds geht man davon aus, dass man bei den späteren Wettrunden im Durchschnitt Geld verlieren wird und zieht diesen Verlust bei der Berechnung der Odds vom Pot ab.
  • River
    Die fünfte und letzte der Communitycards
  • Royal Flush
    Die bestmögliche Kartenkombination in gleicher Farbe, auch Nuts genannt, z.B. .
  • Runner-Runner
    Ein Blatt, das an Turn und River passende Karten benötigt. Hat man beispielsweise drei am Flop und an Turn und River kommt jeweils , hat man einen Runner-Runner-Flush.
  • Runner-up
    Der Zweitplatzierte bei einem Turnier
  • s
  • Sandwich
    Steht man vor der Entscheidung einen Raise zu callen wenn Spieler hinter einem noch reraisen könnten, befindet man sich in einem Sandwich.
  • Satellite
    Ein Turnier mit einem verhältnismäßig kleinen Buy-in, bei dem man die Teilnahme an einem großen Turnier gewinnen kann
  • Seat
    Sitz, der einem Spieler zugewiesen wird
  • Second Barrel
    Wenn man nach einem Bluff auf dem Flop den Turn nochmal bettet; entsprechend ist Third Barrel dann ein dritter Bet auf dem River.
  • Semibluff
    Bei einem Semibluff handelt es sich um einen Bet oder Raise mit einer Hand, die vermutlich geschlagen ist, die aber dennoch Chancen hat, sich bis zum River zu verbessern (bspw. ein Flushdraw). Ziel ist es, alle Gegner zum Folden zu bringen. Gelingt dies nicht, hat man aber trotzdem noch die Chance zu gewinnen, indem man seine Hand verbessert.
  • Set
    Ein Drilling, gebildet aus einem Pocket-Paar und einer Gemeinschaftskarte
  • Shark
    Sehr starker Spieler, der im Durchschnitt Geld gewinnt. Das Gegenteil von Fisch
  • Shorthanded
    Spiel mit drei bis sechs Spielern
  • Shortstack
     „Kleiner Stapel". Der Spieler am Tisch, der den kleinsten Chipstapel hat. Teilweise werden auch alle Spieler mit weniger als 30 Big Blinds am Tisch als Shortstack bezeichnet.
  • Shove
    englisch für "schieben". All-in gehen.
  • Showdown
    Aufdecken der Karten am Ende einer Spielrunde. Alle Spieler, die zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel sind, drehen ihre Karten um (angefangen beim Spieler links vom Dealerbutton), um den Sieger zu ermitteln. Wenn jemand in der letzten Setzrunde allerdings einen Einsatz bzw. eine Erhöhung bringt, mit der kein anderer Gegner am Tisch mitgeht, kommt es nicht zum Showdown.
  • Single-suited
    Starthand beim Omaha, in der zwei Karten von einer Farbe sind und die beiden anderen Karten jeweils andere Farben haben (Beispiel: )
  • Slow Play
    Ein Spieler spielt in den ersten Setzrunden sehr verhalten, obwohl er ein sehr starkes Blatt hat, um dadurch möglichst viele Spieler im Pot zu behalten.
  • Snapcall
    sofortiger Call eines All-ins. In der Regel mit einer sehr starken Hand. (s.auch ?Instacall)
  • SnG
    Abkürzung für "Sit and Go". Diese Turnierform besteht meistens aus einem Tisch. Das Turnier beginnt, sobald alle Plätze besetzt sind.
  • Snowman
    Anderer Ausdruck für Pocketachten, also
  • Spekulative Hand
    Eine Hand, die momentan schwach ist, sich aber zu einer sehr guten Hand entwickeln kann. Beispiele: vor dem Flop oder auf einem -Board.
  • spew
    Sehr viel Geld mit einer Hand setzen die dafür eigentlich zu schwach ist.
  • Splitpot
    „Geteilter Pot". Ein Pot, der zwischen zwei oder mehr Spielern geteilt wird, die beim Showdown alle ein gleichwertiges Blatt haben
  • Stack
    Anzahl an Chips oder Geld, die einem Spieler an einem Tisch zur Verfügung stehen
  • Stake
    Einsatz
  • Steamen
    Auf Tilt sein. Sich über verlorene Hände ärgern und aus emotionalen Gründen schlecht spielen
  • Straight
    Eine Straße, also fünf Karten in Folge, z. B.
  • Straight Flush
    Eine Straße in einer Farbe, Beispiel:
  • Straightdraw
    Eine Kartenkombination, bei der noch eine Karte zur Straight fehlt; siehe auch „Open-ended Straightdraw" oder „Gutshot".
  • Street
    Wettrunde
  • Stud
    Unter dem Begriff Stud-Poker versteht man alle Pokervarianten, bei denen ein Spieler einige offene und verdeckte Karten erhält. Seven Card Stud ist heutzutage die einzige populäre Stud-Variante. 
  • Suck-out
    Eine gute Hand wird durch viel Glück eines Gegners geschlagen; siehe auch „Bad Beat".
  • Sucken
    auch "aussucken". Englischer Begriff für "aussaugen". Dieser Begriff wird verwendet, wenn ein klarer Favourit am Ende doch verliert.
  • Suit
    Farbe (Pik, Kreuz, Herz oder Karo)
  • Suited
    Von derselben Farbe (Pik, Kreuz, Herz oder Karo)
  • t
  • Tablestake
    Prinzip, nach dem jeder Spieler nur den Einsatz bringen kann, den er auch auf dem Tisch liegen hat. Man darf also nicht in einer Runde neue Chips einkaufen und verwenden.
  • Tank
    ein Spieler geht in den sogenannten „Tank", wenn er lange und ausgiebig über eine Entscheidung nachdenkt.
  • Third Barrel
    Ein Bluff auf dem River, dem schon Bluffs auf Flop und Turn vorangegangen sind
  • Tight
    Nur wenige Hände spielen und alle schwachen und marginalen Hände folden.
  • Tilt
    Eine Phase, in der man schlecht, unkonzentriert und emotional spielt. Dies passiert meist, wenn ein Spieler hintereinander mehrere Hände sehr unglücklich verliert.
  • Trash/Trashhand
    „Müllhand", also eine Hand, die keinen Wert hat und auch kaum eine Chance hat sich zu verbessern
  • Trips
    Ein Drilling; drei Karten desselben Ranges, bspw.  
  • Turn
    (1) Die vierte Communitycard beim Texas Hold'em und Omaha 
    (2) Die vorletzte Setzrunde, die auch als Fourth Street bezeichnet wird
  • u
  • Under-the-gun
    Auch abgekürzt „UTG". Position, die nach dem Big Blind kommt. Schlechte Position, um zu spielen, da man immer sehr früh agieren muss
  • Underpair
    Ein Pocketpair, das niedriger ist als die niedrigste Karte der Communitycards
  • Upswing
    Eine Glückssträhne. In dieser Phase spielt man deutlich über dem Erwartungswert. Man hat einfach Glück.
  • v
  • Verteidigen der Blinds
    Ein Raise callen, wenn man einen der Blinds gesetzt hat. Man gibt seine Blinds in einem solchen Fall nicht kampflos auf, sondern „verteidigt" sie.
  • VPIP (auch VP$IP)
    Terminus häufig benutzt in Trackerprogrammen. Abkürzung für „Voluntarily put money in the pot". Gibt an, in wieviel Prozent der Hände ein Spieler „freiwillig" Geld setzt. Freiwillig ist jeder Einsatz außer Blinds und Antes. Ein hoher VPIP deutet auf einen loosen Spielstil hin. 
  • w
  • Walk
    Alle Spieler passen vor dem Flop zum Big Blind, der so „durchmarschiert" und den SB erhält, ohne überhaupt zu agieren.
  • Wheel
    Die niedrigste Straße vom As bis zur Fünf. Als Wheel/Rad bezeichnet, weil das As normalerweise die höchste Karte ist. In dieser speziellen Situation wird es aber als niedrigste Karte benutzt.